Büros zum Leben
Ich arbeitete früher, bevor ich eine Chemikalien-Allergie entwickelte, als Raumgestalter und war dabei für Büroräume und öffentliche Gebäude und kaum für Privatwohnungen zuständig. Ich sorgte quasi dafür, dass sich jeder bei der täglichen Arbeit in einer schönen Umgebung wohlfühlte und zeige Ihnen in meinem Blog, warum das nötig und wie das möglich ist.
Viele Menschen arbeiten heute in einem Büro an einem PC-Arbeitsplatz. Doch die Einrichtung lässt meist zu Wünschen übrig. Denn zwar sind die Büromöbel, wie Tische, Schränke und Stühle, mobil, ergonomisch geformt und funktional, doch erhellen den tristen Alltag in Farben, wie Grau, Schwarz, Weiß oder Beige, kaum. Und diese „Farben“ zeigen sich dann auch in Form der Fensterdeko, der Stifte und Blöcke, Mülleimer, Drucker, Telefone und zahlreicher anderer Dinge, die in Büros zu finden sind. Natürlich ist es wichtig, auf den Blendschutz zu achten und andere Richtlinien der optimalen Arbeitsumgebung einzuhalten. Doch das Arbeiten macht in einer schönen Umgebung nicht nur mehr Spaß, sondern die Mitarbeiter sind auch effektiver, leistungsfähiger und optimistischer. Sie gehen gerne auf Arbeit und sehen das tägliche Sitzen auf dem Bürostuhl nicht als Last oder Zwang an.
Ich entschied mich dazu, viele Bürowände zwar weiß zu lassen, jedoch mit farbigen Bordüren oder Wandtattoos von z.B. Kaffeetassen, Büro-Comics oder frischen Schriftzügen aufzupeppen. Zudem setzte ich viel auf Farbtupfer, die ich in Stiften und Blöcken, Vasen, Tassen, Mousepads, Ablagen, Sitzkissen und anderen Details integrierte. Ich achtete stets darauf, weiterhin Seriosität zu bewahren, aber dennoch ein gemütliches Flair herzustellen. Design ist eben nicht alles, auch das Wohlbefinden spielt eine große Rolle. Man fördert damit zudem die Kreativität der Mitarbeiter und sorgt dafür, dass sie weniger krank werden, mehr Leistung erzielen und gerne zur Arbeit kommen. Mut zur Farbe – auch im Büro – Ihr Paolo Merichando!